Freiverkauf » Porzellan » Objekt-Nr.: 154181

Kategorie : Porzellan
Art: : Figuren
Land: : Deutschland
Alter: : 20. Jahrhundert

Limit
:
40,00 €

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Porzellanfigur, Puppen- & Porzellanfabrik Gebrüder Heubach AG, Lichte bei Wallendorf (Thüringen), "Sitzender Polarbär", 1882 - 1915

Weißporzellan, im Unterboden blaue Marke, guter Zustand, Höhe: 12,5cm.

Puppen- & Porzellanfabrik Gebrüder Heubach AG, Lichte bei Wallendorf (Thüringen)

gegründet 1840 in Lichte bei Wallendorf (Thüringen) - tätig bis 1938 ebenda

Deutsche Puppen- und Porzellanfabrik. Gegründet von den Brüdern Christoph und Philipp Heubach aus Lauscha (Thüringen). 1804 erhält Johann Heinrich Leder die Konzession nach Ton zu graben. Zusätzlich bekam er 1809 die Konzession zur Anlage einer Steingutfabrik. 1822 folgt die Erlaubnis zur Porzellanherstellung. Als seine Nachfolger steigen 1833 in die Firma seine Vettern Heinrich und Wilhelm Liebmann ein. 1834 tritt der Sohn von Philipp Heubach als technischer Leiter in die Firma ein. 1840 kaufen die Brüder Christoph und Philipp Heubach aus Lauscha die Firma mit allen Rechten und Privilegien. 1845 stirbt Christoph und sein Sohn Anton übernimmt den väterlichen Anteil. Anton Heubach verläßt die Firma 1876 und die 3 ältesten Söhne von Louis Heubach, Philipp junior, Hermann und Ottokar treten in die Porzellanfabrik ein, 1886 stirbt Hermann Heubach, 1887 Louis Heubach, Alleininhaber sind nun Philipp und Ottokar Heubach. 1888 kehrt Richard, jüngster Sohn von Louis Heubach, aus New York in die Firma zurück. 1900 Silbermedaille bei der Weltausstellung in Paris. 1904 Umwandlung in eine AG mit Philipp junior, Ottokar und Richard als Inhaber. 1905 Teilnahme an der Weltausstellung in St. Louis und 1906 Ausstellung in Mailand, beidesmal Gewinn der Goldmedaille. Ab 1910 erscheint zum ersten Mal der Hinweis auf Herstellung von Puppenköpfen mit dem Namenszug "Heubach" im Quadrat. 1911 werden auf der Leipziger Messe erstmals Puppenköpfe der Gebrüder Heubach vorgestellt. 1919 stirbt Philipp Heubach und sein Bruder Oskar nur einen Monat später. Richard und Eduard, sein Neffe und Sohn von Hermann Heubach, sind die neuen Inhaber. 1882 erfolgte die Eintragung der Sonnenmarke. Hervorzuheben sind die berühmten Puppenköpfe mit gemalten Intaglio-Augen und die Vielfalt der Gesichtsausdrücke (z.B. zornig, weinend, lachend, schmollend, zwinkernd, pfeiffend oder verschmitzt lächelnd). Ohne zu übertreiben darf man wohl sagen, daß sie die großartigsten, stärksten und realistischsten Charaktertypen geschaffen hat. Literatur: Internationales Handbuch der Puppenmarken, Laterna magica.