Freiverkauf » Graphik » Objekt-Nr.: 155608

Kategorie : Graphik
Material : Papier
Art: : Hafenbilder
Land: : Deutschland
Alter: : 20. Jahrhundert

Limit
:
30,00 €

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Carsten Eggers (1957 - ?) - Seiden-Handabzug auf Papier, "Auf der Reede", 1979

unten recht signiert und ortsbezeichnet "Carsten Eggers, Jork", guter Erhaltungszustand, unter Passepartout hinter Glas gerahmt, Sichtmaße ca.: 53cm x 54cm, Gesamtmaße ca.: 68cm x 67cm

Carsten Eggers (1957 - ?)

geboren am 18.5.1957 in Stade - ansässig in Nottensdorf (Kreis Stade)

Deutscher Bildhauer und Maler. Er ist mit rund 20 realistischen Bronze-Skulpturen im norddeutschen Raum und in den Niederlanden vertreten. Die bekanntesten Arbeiten sind die Bronze-Büste von Rudi Carrell und das überlebensgroße Denkmal der Box-Legende Max Schmeling. Er wächst im Alten Land (Jork) als Sohn des Impressionisten Richard Eggers auf, entscheidet sich bewusst gegen eine akademische Laufbahn und studiert alle Facetten der Malerei bei seinem Vater, der 1975 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande für sein Lebenswerk ausgezeichnet wird. Entgegen üblicher Konventionen verweigert er sich konsequent dem Kunst-Establishment, ist in keinem Künstlerbund vertreten, agiert als Einzelgänger. Bereits mit 17 Jahren entwirft er das Wappen für die Gemeinde Jork. 1980 erweitert er die Malerei um das Bildhauerfach bei Professor Franz Rotter in Cuxhaven, schließt 1983 ein Bildhauerstudium bei Karl Heinz Türk in der Freien Kunstakademie Nürtingen an. Seit 1991 lebt und arbeitet Carsten Eggers auf einem Resthof in Nottensdorf im Kreis Stade. Er modelliert seine Skulpturen aus Ton. Die jeweiligen Formen werden in Gips und anschließend in Bronze gegossen. Auftraggeber sind Städte, Gemeinden und Kunstförderer aus der freien Wirtschaft. Viele seiner Plastiken zeigen Figuren in Alltags-Situationen, die ausschließlich nach lebenden Modellen entstehen. Die Gemälde von ihm sind thematisch weit gestreut. Die frühen Werke sind vom Expressionismus geprägt. Nach einer impressionistischen Phase wechselt seine Stilrichtung mehr und mehr in den Realismus. Die gegenständliche Malerei verstärkt sich während seiner monatelangen Studienreisen nach Amerika, China, Brasilien, Frankreich, Madeira, Portugal, Spanien und Tunesien. Mit veränderter Stilrichtung wechselt er zu Pastellfarben, erweitert seine Motive um Porträts, Akt-Malerei und aufwendige Kompositionen. So entstehen überdimensionale Pastelle, die teilweise aus fünf Elementen bestehen und eine Breite bis zu vier Metern haben. Literatur: Biografie Richard Eggers: Gerhard Kaufmann. Katalog zur Jubiläums-Ausstellung 2005 im Schwedenspeicher-Museum Stade.